Der Zirbe wird eine reinigende und desinfizierende Wirkung nachgesagt. Deshalb hat das Räuchern mit Zirbe gerade in der Fastenzeit Tradition: In dieser Zeit soll man sich innerlich und äußerlich reinigen.
Übersicht
ToggleWas kann ich zum Räuchern mit Zirbe verwenden?
Die Nadeln, das Harz oder Holzspäne der Zirbe sind bestens geeignet.
Welche Wirkung hat das Räuchern?
Das Räuchern reinigt die Räume und die Atmosphäre darin. Was jeder als dicke Luft kennt, verschwindet. Anschließend fühlen sich die Räume wieder klar und wohltuend an. Der Zirbe sagt man dabei eine beruhigende, ausgleichende Wirkung nach.
Wie geht das?
Du benötigst zunächst ein feuerfestes Räuchergefäß. Fülle es mit Sand, damit die glühende Kohle nichts anbrennen kann. Das Räucherwerk legst du direkt auf die Kohle. Oder du verwendest ein Räucherstövchen: Dabei legst du das getrocknete Pflanzenmaterial auf ein Edelstahlsieb und zündest darunter ein Teelicht an. Nach der Räucherung wartest du 20 Minuten und lüftest anschließend 20 Minuten gut durch.
Räuchermischungen mit Zirbe
zum Reinigen: Zirbelnadeln, Fichtenharz, Salbei, Beifuß, Wacholder, Lavendel, Rosmarin
zum Vitalisieren und Konzentrieren: Zirbelharz, Wacholder, Rosmarin, Lorbeer, Lemongras, Pfefferminze, Kampfer
zum Einschlafen: Zirbelholz, Lavendel, Kamille, Hopfen, Fenchel, Myrrhe, Kopalharz
Reibe die Räuchermischung in einem Mörser gut auf, damit sich der Duft besser entfalten kann. Fertige Mischungen bekommst du außerdem in vielen Naturläden. Viel Freude beim Durchatmen!
Literaturnachweis: Sigrid Thaler Rizolli und Heinrich Gasteiger (2017): Die Zirbe – Heilkraft der Natur, Gesundes Wohnen – 99 Rezepte für Wohlbefinden, Schönheit und Küche, Athesia AG, Bozen
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