Holz – Keimtöter und Bakterienhemmer

In Krankenhäusern, Büros, Schulen und Orten, an denen viele Menschen leben und arbeiten, werden sehr häufig Kunststoff- oder FLiesenböden gelegt, die Arbeitstische bestehen aus Kunststoff, Glas oder Stahloberflächen, diese v.a. in Küchen – ist sogar eine EU-Verordnung – weil es hygienischer sein soll.

DARÜBER WERDEN SIE SICH WUNDERN:

Studien beweisen, dass die Bakterienanzahl auf den oben genannten Oberflächen nach 24 Stunden annähernd gleich bleibt, während sie auf Holzoberflächen zu 85-90% verschwunden sind.*

Wie ist das möglich?

Holz hat eine poröse, zerklüftete Oberfläche, was viele als Bakterien-Sammelstelle interpretieren. Allerdings will Holz jeweils eine relative Ausgleichsfeuchte zur jeweiligen Luftfeuchtigkeit erreichen. Ein Wassertropfen wird also ins Innere weggesaugt und aufgetrocknet, d.h. es wird in immer weiter entferntere Schichten verteilt und zum Teil an die Luft abgegeben. Wasser und Feuchtigkeit sind lebenswichtig für Keime – Holz hemmt die Weiterbildung und trocknet Bakterien und Keime einfach aus. Da können Glas, Metall und Kunststoff nicht mithalten. 

ACHTUNG: Ein Plastikbrett, das durch Messerschnitte porös wird, ist erst richtig unhygienisch – hier ist keine Saugwirkung wie beim Holz, das Wasser bleibt in den Ritzen und hier entfalten sich die Bakterien so richtig schön weiter. Nur Holzbretter in der Küche verwenden!

Drei Baumarten stechen bei der Bakterienbekämpfung besonders heraus: Kiefer (dazu zählt auch die Zirbe) und Lärche mit ihren Tanninnen sowie die Eiche mit der Gerbsäure. Diese Holzarten bekämpfen Keime, Bakterien und Krankheitserreger sogar noch aktiv, denn die Gerb- und Extraktstoffe wie Tannine wirken konservierend und DESINFIZIEREND!

Deswegen RAUS MIT PLASTIK und rein mit unbehandeltem Holz! Die Schlafmanufaktur lebt es vor und verwendet bei allen Möbeln nur unbehandeltes Holz. Machen Sie es einfach nach!

*Studien zu finden in „Die sanfte Medizin der Bäume“ von Maximilian Moser/Erwin Thoma, Servus Verlag 2014:

Annett Milling zeigt 2004 in ihrer Dissertation die antibakterielle Wirkung von Holz:

Auf Glas, Stahl und Polyethylen sowie auf Holzoberflächen (Fichte, Ahorn, Buche, Pappelholz) wurde jeweils 1 Wassertropfen mit Keimproben (Enterokokken und Escherichia coli) aufgetragen.

  • Nach 2 Stunden: Auf Glas, Metall und Kunststoff ist die Bakterienanzahl gleich geblieben. Auf Holz ist der Rückgang schon im Gange, bis zu 25 % weniger.
  • Nach 24 Stunden: 85-90% Rückgang auf Holz, nach 48h ist alles verschwunden. Glas benötigt 100 Stunden, Kunststoff 200 Stunden.

Weitere Forschungen:

  • Im Vergleich zu Buche, Ahorn und Fichte weisen Kiefernkernhölzer, Lärche und Eichenkernholz die kürzeren Überlebensraten für Bakterien. Sie sind auch witterungsbeständig und dauerhafte Hölzer.
  • Weitere Experimente zeigen, je dichter und unnatürlicher Holz verarbeitet wird – mit Lacken und Versiegelungen angestrichen – umso eher ähnelt es dem Plastik. Nur UNBEHANDELTES Holz kann die hervorragende Bakterienbekämpfung leisten.

Verschiedene Oberflächen wurden mit Keimen geimpft und mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln gereinigt, anschließend nach 5,10, 15 und 20 Minuten untersucht.

  • Kiefernkernhölzer waren nach 10 Minuten praktisch keimfrei, Fliesen und Kunststoff wiesen nach 30 Minuten immer noch hohe Keimzahlen auf.